Willkommen auf der Website der Gemeinde Gipf-Oberfrick



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
Aktuelles

Aktuelles aus dem Gemeindehaus

Nachfolge Förster Stefan Landolt
Unser langjähriger Förster, Stefan Landolt, wird im Frühjahr 2018 pensioniert. Die Stelle wurde Anfang Jahr zur Neubesetzung ausgeschrieben. Mit knapp 2‘000 ha öffentlichem und privatem Wald in neun verschiedenen Gemeinden gehört der Forstbetrieb Thiersteinberg zu den grössten Betrieben im Aargau. 11 Bewerbungen sind auf die Stellenausschreibung eingegangen. Drei Bewerber, die alle über die nötige Ausbildung (Forstwart und Förster mit eidg. Diplom oder Fachhochschule HF) verfügen, wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Wahl fiel auf Philipp Küng, 27-jährig, wohnhaft in Wittnau. Philipp Küng hat bereits die Lehre in unserem Forstbetrieb absolviert. Danach hat er die interkantonale Försterschule in Lyss abgeschlossen. Seit knapp vier Jahren ist er als Förster und stellvertretender Betriebsleiter im Forstbetrieb Unterer Hauenstein in Trimbach SO angestellt. In dieser Funktion konnte er bereits wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Organisation von Holzschlägen, Holzvermarktung, Biodiversitätsprojekten, Personalführung und Umgang mit Kunden, Behörden und Forstunternehmen sammeln. Philipp Küng bringt die notwendigen Grunderfahrungen für die Führung unseres grossen Forstbetriebes mit. Die Gemeinderäte der neun Partnergemeinden freuen sich, in ihm einen sehr gut ausgewiesenen Fachmann gefunden zu haben. Er kann einen bestens organisierten und erfolgreich geführten Betrieb übernehmen. Philipp Küng wird die Stelle am 1. Oktober 2017 antreten und dann noch ein knappes halbes Jahr auf die Erfahrungen von Förster Stefan Landolt zählen dürfen. Wir wünschen ihm heute schon viel Erfolg im neuen Amt.

Rechnungsabschluss 2016
Die Rechnung 2016 schliesst mit einem erfreulichen Ertragsüberschuss von rund Fr. 500‘000 ab. Gegenüber dem Budget fällt somit der Abschluss um rund Fr. 630‘000 besser aus. Weil die Budgetposten in diversen Bereichen nicht voll ausgeschöpft werden mussten, fällt die Aufwandseite tiefer aus. Bei den Steuereinnahmen (natürliche Personen, Quellen- und Aktiensteuern) kann der Abschluss als Punktlandung bezeichnet werden. Die Budgetvorgabe wurde lediglich um Fr. 10‘000 (0.1 %) unterschritten. Der Eigenwirtschaftsbetrieb Wasserwerk schliesst positiv ab und weist nach wie vor ein Guthaben aus. Die Abwasserbeseitigung schliesst in der Erfolgsrechnung defizitär ab. Das Defizit sowie die Investitionen können mit dem hohen Guthaben gedeckt werden. Die Abfallwirtschaft schliesst positiv ab und kann das Guthaben leicht erhöhen. Der Forstbetrieb Thiersteinberg verzeichnet einen sehr guten Abschluss mit einem Gewinn von etwas über Fr. 200‘000.00. Allen Vertragspartnern kann ein ansehnlicher Überschuss verteilt werden. Die Investitionen der Einwohnergemeinde fielen aufgrund der zeitlichen Verschiebungen erheblich tiefer aus. Deshalb konnte die Nettoschuld der Gemeinde per Ende 2016 von rund 3.6 auf rund 2.6 Mio. Franken gesenkt werden. Ein sehr erfreuliches Resultat. Der gute Abschluss ist notwendig, da in den kommenden Jahren grössere Investitionen anstehen.

Oberstufe
Die künftige Ausrichtung der Oberstufe in Gipf-Oberfrick (Sek und Real) ist nach wie vor offen. Der Oberstufe gehören die Gemeinden Oberhof, Wölflinswil, Wittnau und Gipf-Oberfrick an. Vor allem die Realklassen kämpfen nach wie vor mit knappen Schülerzahlen. Gemeinderat und Schulpflege favorisierten vor zwei Jahren eine Zusammenarbeit mit Frick. Danach hätte die Oberstufe in unserem Dorf weiter bestanden, die Führung (Schulpflege und Schulleitung) wäre aber durch Frick erfolgt. Die Gemeindeversammlung hat im Sommer 2015 einem Antrag der IG Oberstufe zugestimmt, wonach der Gemeinderat weitere Varianten für eine wie bisher eigenständige und vor Ort geführte Oberstufe zu prüfen hat. In der Zwischenzeit sind verschiedene Abklärungen mit dem Kanton und der Nachbargemeinde Frick geführt und eine regionale Studie erarbeitet worden. Der Kanton hat klar signalisiert, dass künftig bei zu kleinen Klassen keine Ausnahmebewilligungen mehr erteilt werden. Der Gemeinderat wird auf die kommende Sommergemeindeversammlung vom 30. Juni 2017 Lösungsvorschläge unterbreiten. Vorgängig werden die IG Oberstufe sowie die Lehrerschaft informiert.

Norderschliessung
Seit Jahren laufen die Gespräche für eine Norderschliessung des Bahnhofs Frick. Langfristig ist vorgesehen, dass mit einem Anschluss in Gipf-Oberfrick der Bahnhof rückwärtig erschlossen und die bestehende SBB-Unterführung erweitert sowie eine Park + Ride Anlage auf dem Areal der Tonwerke Keller erstellt wird. Damit hätte Gipf-Oberfrick für den Individual- wie auch für den Langsamverkehr einen direkten Zugang zum Bahnhof. Verschiedene Varianten wurden in den letzten Jahren abgeklärt. Für den Gemeinderat soll die Variante mit einem Anschluss vor dem Bahndamm weiter verfolgt werden. Damit können bestehende und neue Erschliessungen im Unterdorf verbessert werden. Momentan liegt ein Konzept mit einer groben Verkehrsplanung vor. Der nächste Schritt ist eine konkrete Erschliessungsplanung. Im Rahmen dieser Planung werden alle Details für die Realisierung der vorgeschlagenen Variante abgeklärt. Am 23. März 2017 fand eine Orientierungsversammlung statt, die rege besucht wurde. Die Aufwertung des Bahnhofs sowie ein direkter und sicherer Zugang für den Langsamverkehr waren dabei unbestritten. Zu diskutieren gaben jedoch die Anschlussvarianten in Gipf-Oberfrick. Der Gemeinderat wird nun über die weiteren Schritte entscheiden.

Sanierung Kornbergweg
Die Gemeindeversammlung hat Ende 2014 dem Ausbau des Kornbergwegs mit einem Trottoir zugestimmt. In einem ersten Schritt wurden der Alte Weg, der Allmentweg und ein Teil der Herbrigstrasse saniert. Im letzten Jahr sind das Bauprojekt, der Landerwerb und der Beitragsplan für den Ausbau des Kornbergwegs öffentlich aufgelegen. Dagegen sind verschiedene Einwendungen eingegangen. Über die Einwendungen haben das Spezialverwaltungsgericht (Landerwerb) und der Gemeinderat (Bauprojekt) zu entscheiden. Es ist davon auszugehen, dass mit den Bauarbeiten für den Kornbergweg frühestens im Herbst 2017 begonnen werden kann.

PWI
Im November 2014 hat die Gemeindeversammlung einen Kredit von 4.2 Mio. Franken für verschiedene PWI-Massnahmen beschlossen. Dazu gehören der Unterhalt und die Erneuerung von Flurwegen, der Ersatz von Wasserleitungen ausserhalb des Baugebiets sowie das Spülen und Zustandsaufnahmen von Drainageleitungen. Die Bauarbeiten sind im letzten Herbst angelaufen. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten können zu Verkehrsbehinderungen führen. Mit den Landwirten wird versucht, die Sperrungen so gut als möglich zu kommunizieren und zu koordinieren. Besten Dank für das Verständnis.

Gesamtrevision Nutzungsplanung im Kulturland
Die Vorarbeiten für die Gesamtrevision Nutzungsplanung im Kulturland sind grösstenteils abgeschlossen. Das „Kommunale Entwicklungsleitbild“ und das „Räumliche Gesamtkonzept“ sind unter Einbezug verschiedener EinwohnerInnen und Gruppierungen und nach einem Mitwirkungsverfahren im letzten Jahr verabschiedet worden. Das „Entwicklungskonzept Dorfmitte“, der „Kommunale Gesamtplan Verkehr“ und die „Kommunale Energieplanung“ werden in diesem Frühjahr fertig erstellt. Für alle Projekte sind eine öffentliche Information und Mitwirkung vorgesehen. Der genaue Zeitpunkt wird noch bekanntgegeben.

Neubau Reit- und Handelsstall Bluemet
Die Erschliessungsarbeiten für das noch unbebaute Gewerbegebiet Bluemet sind am Laufen. Der Neubau des Reitstalls Mettauer hat zum Teil bereits begonnen. Es ist vorgesehen, die Halle und die Umgebungsplätze noch in diesem Sommer fertig zu erstellen. Danach wird mit dem Bau des Wohnhauses begonnen. Geplant ist nach wie vor die Erstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Reithalle. Die Federführung für dieses Solarprojekt liegt bei der Energie Oberes Fricktal AG (EOF). Die EOF bietet zudem ein neues Produkt an, „eof.SONNE“, welches Sonnenenergie aus dem Versorgungsgebiet der EOF beinhaltet.

Erschliessung Breitmattboden
Die Gemeindeversammlung hat am 25. November 2016 einem Kredit von Fr. 775‘000.00 für die Erschliessung eines Teils des Breitmattbodens und Fr. 225‘000.00 für die Sanierung des restlichen Teils zugestimmt. Im Moment werden das Bauprojekt, der Landerwerbsplan sowie der Beitragsplan definitiv ausgearbeitet. Noch vor dem Sommer ist die öffentliche Auflage dieser Unterlagen vorgesehen. Die Ausführung der Bauarbeiten ist auf Mitte 2018 geplant. Die betroffenen Anstösser werden im März noch separat informiert.

Erschliessung Hammerstätteweg
Die Gemeindeversammlung hat am 25. November 2016 einem Gesamtkredit von 1.865 Mio. Franken für die Erschliessung des Hammerstättewegs zugestimmt. Die Mitwirkung der direkt betroffenen Anstösser läuft. Nach der Überarbeitung der Unterlagen werden das Bauprojekt, der Beitragsplan und der Landerwerb öffentlich aufgelegt. Danach erfolgen die Submission und die Arbeitsvergabe. Sofern keine Einwendungen eingehen, ist es möglich, dass mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr begonnen wird.

Datum der Neuigkeit 10. Apr. 2017