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16.12.2018 18:42:30


Aktuelles aus dem Gemeindehaus

Sanierung Oberes Schulhaus

Das obere Schulhaus, das Schulhaus welches am nächsten bei der Mehrzweckhalle liegt, wurde im Jahre 1986 erbaut. Die nun über 30-jährige Anlage ist in ihrer Grundstruktur in einem guten Zustand. Etliche Installationen und Bauteile sind jedoch in einem sanierungsbedürftigen Alter. Zudem ist auch die Raumorganisation teilweise den aktuellen Bedürfnissen anzupassen. 2015 hat der Gemeinderat ein Vorprojekt für eine Sanierung ausarbeiten lassen. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Ausrichtung der Oberstufe wurde mit der Sanierung noch zugewartet. In der Zwischenzeit ist entschieden, dass die Oberstufe weiterhin selbständig vor Ort geführt wird. Somit kann die Sanierung des Oberen Schulhauses wieder an die Hand genommen werden. Eine Arbeitsgruppe wird das Vorprojekt überprüfen und beurteilen, ob die Massnahmen umgesetzt werden können oder noch Anpassungen notwendig sind. Danach ist im 2019 ein Kreditantrag an die Gemeindeversammlung vorgesehen.

 

Diverse Ausbau- und Erschliessungsarbeiten

Der Ausbau des Kornbergwegs geht dem Ende entgegen. Der untere Teil von der Landstrasse her ist abgeschlossen. Nun laufen die Arbeiten im oberen Teil inklusive der Fusswegverbindung in den alten Weg. Die Bauarbeiten werden bis voraussichtlich Ende März 2019 fertigerstellt. Danach wird der Deckbelag eingebaut. Für diese Arbeiten muss die Strasse für ein bis zwei Tage komplett gesperrt werden. Im Breitmattboden sind die Bauarbeiten im Erschliessungsteil abgeschlossen. Momentan laufen die Arbeiten im Sanierungsteil. Bis im Februar 2019 sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen. Der Deckbelag wird im Breitmattboden erst zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut, weil hier noch verschiedene Überbauungen anstehen. Der Beginn der Bauarbeiten für den Ausbau des Hammerstättewegs ist im Frühjahr 2019 geplant. Vorgängig werden Leitungsarbeiten im Strandbadwegli vorgenommen. Ebenso laufen die Ausbauarbeiten für den Strüblismattweg. Sie werden bereits Anfang 2019 abgeschlossen.

 

Instandstellung von Flurwegen und Wasserleitungen (PWI)

Die Sanierungsarbeiten von Flurwegen und Wasserleitungen ausserhalb Baugebiet sind zu einem grossen Teil abgeschlossen. Im Frühjahr 2019 wird die vierte und letzte Etappe ausgeführt. Sie beinhaltet den Kornbergweg ausserhalb Baugebiet bis auf den Kornberg sowie den Märtenweg bis zum Birkenhof.

 

Quelle Hutbrunnen

Der Gemeinderat sieht vor, die frühere Quelle Hutbrunnen unterhalb des Thiersteinbergs wieder zu aktivieren. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung wurde vorgenommen und ein Projekt ausgearbeitet. Im Moment laufen noch Abklärungen bezüglich der Dimensionierung und den Auswirkungen der Schutzzone.

 

Norderschliessung; rückwärtige Erschliessung Bahnhof

Für die rückwärtige Erschliessung des Bahnhofs sind in den letzten Jahren verschiedene Varianten ausgearbeitet worden. Ein Fachbüro hat den Auftrag erhalten, die verschiedenen Varianten unabhängig zu prüfen, alle Varianten auf den gleichen Planungs- und Kostenstand zu bringen und allenfalls neue Varianten und Ideen einzubringen. Der Bericht des Planungsbüros wird bis Ende Jahr vorliegen. Der Gemeinderat wird den Bericht vorerst intern diskutieren und das weitere Vorgehen festlegen. Danach wird die Öffentlichkeit informiert und der Bericht zugänglich gemacht.

 

Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland

Nachdem die Vorarbeiten, das Kommunale Entwicklungsleitbild, das Räumliche Gesamtkonzept und der Kommunale Verkehrsplan abgeschlossen sind, startet nun der Prozess für die eigentliche Revision der Nutzungsplanung. Dabei werden die Bau- und Nutzungsordnung sowie der Zonenplan und der Kulturland überarbeitet. Der Auftrag für dieses Planungsgeschäft wurde an die Metron Raumentwicklung in Brugg erteilt. Für die Revisionsarbeiten werden zwei Arbeitsgruppen eingesetzt. Eine für das Baugebiet und eine für den Raum ausserhalb Baugebiet. Die Arbeitsgruppen setzen sich aus Fachleuten, Gemeindevertreten und verschiedenen Personen aus der Bevölkerung zusammen. Die Arbeiten für eine Gesamtrevision sind komplex und müssen viele Vorgaben einhalten. Es ist das Ziel, das Geschäft der Sommergemeindeversammlung 2021 zur Beschlussfassung zu unterbreiten. Grundeigentümer und Bevölkerung werden informiert und dort wo nötig auch miteinbezogen.

 

Entwicklung Dorfmitte

Das Entwicklungskonzept Dorfmitte wurde der Bevölkerung in diesem Sommer vorgestellt. Das Konzept sieht vor, den Raum um die Dorfmitte (Gemeindehaus) aufzuwerten und attraktiver zu gestalten. Erste Priorität hat dabei die direkte Umgebung um das Gemeindehaus mit dem Gemeindenplatz, dem Friedhof, dem alten Milchhaus und dem Sägeweg. Momentan diskutiert eine Arbeitsgruppe die Grundlagen für einen Projektierungsauftrag an ein Fachbüro aus. Der Kredit für diese Projektierung wird voraussichtlich im Juni 2019 der Gemeindeversammlung unterbreitet.

 

Regionaler Hochwasserschutz

Die Planung für einen regionalen Hochwasserschutz mit den Gemeinden Oberhof, Wölflinswil, Wittnau, Gipf-Oberfrick und Frick laufen weiter. Zurzeit wird ein Vorprojekt ausgearbeitet. Es ist das Ziel, mit verschiedenen dezentralen Rückhaltebecken den Hochwasserschutz zu verbessern. Mit den im Projekt vorgesehenen Massnahmen könnte ein genügender Schutz bei einem 100-jährlichen Hochwasser für den Bruggbach erreicht werden. Die Planungsarbeiten werden bis im nächsten Frühjahr abgeschlossen sein.

 

Naturnaher Siedlungsraum

Der Gemeinderat hat sich zum Ziel gesetzt, den Siedlungsraum und vor allem auch die gemeindeeigenen Grundstücke und Parzellen naturnaher zu gestalten. Dafür laufen verschiedene Abklärungen. Als erste konkrete Massnahme ist im Budget 2019 ein Betrag für eine Baumreihe auf den gemeindeeigenen Parzellen im Oberebnet enthalten.

 

Poststelle

Vor gut einer Woche hat die Post über die Zukunft unserer Poststelle informiert. An der Information nahmen über 100 Personen teil. Die Post beabsichtigt, die bestehende Poststelle in eine Agentur umzuwandeln. Als möglicher Agenturpartner ist der Volg vorgesehen. An der Information hat die Post die gesamtschweizerische Strategie und die Situation vor Ort aufgezeigt. Weil die Nachfrage (Briefe, Einzahlungen etc.) rückläufig ist, verzeichnet die Poststelle Gipf-Oberfrick nach Angaben der Post jährlich ein Defizit im fünfstelligen Bereich. Genaue Zahlen wollte die Post nicht nennen. Der Gemeinderat steht seit zwei Jahren in Gesprächen mit der Post. Er hat immer die Beibehaltung der bestehenden Poststelle gefordert. Er ist überzeugt, dass Gipf-Oberfrick als wachsende Gemeinde weiterhin über eine Poststelle verfügen soll und diese auch nachgefragt wird. Zudem ist mit dem Wechsel zu einer Agenturlösung zweifelsohne ein Abbau von Dienstleistungen verbunden. Die an der Information anwesenden Personen brachten ihre Bedenken und ihren Unmut gegenüber den Plänen der Post klar zum Ausdruck. Es wurde nicht verstanden, dass eine gut funktionierende Poststelle geopfert werden muss. Die Post wird dem Gemeinderat Anfang 2019 die konkreten Pläne unterbreiten. Falls der Gemeinderat damit nicht einverstanden ist, muss die unabhängige PostCom überprüfen, ob die von der Post geplante Veränderung gerechtfertigt ist.

 

Forstbetrieb Thiersteinberg

Der Gemeinderat Schupfart hat angefragt, ob er unserem Forstbetrieb Thiersteinberg beitreten könne. Zum Forstbetrieb Thiersteinberg, der von Gipf-Oberfrick als Kopfbetrieb geführt wird, gehören bereits die Gemeinden Wittnau, Wegenstetten, Frick, Oeschgen, Eiken, Münchwilen und Sisseln. Alle Gemeinderäte haben der Anfrage von Schupfart zugestimmt. An der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23.11.2018 in Schupfart wurde dem Beitritt zugestimmt.



Datum der Neuigkeit 28. Nov. 2018
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